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Lehr- und Informationspfad Schiefe Ebene

11. September 2018: Azubi’s unterwegs

Die neuen Auszubildenden von DB Netz machen zu Beginn ihrer Lehrzeit jedes Jahr einen Ausflug, der meist ins DB-Museum nach Nürnberg führt. Heuer war dies etwas anders: die “Auszubildendengesamtkoordinatoren” organisierten eine Wanderung auf dem Schiefe-Ebene-Lehrpfad und einen Besuch im DDM.

Trotz der anstrengenden Wanderung waren die Jungeisenbahner sichtlich interessiert, wie das Foto von Ben Gollwitzer zeigt:

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26. Juli 2018: Lehrpfad-Vegetationspflege

Weitgehend unbemerkt von den Wanderern erfolgt regelmäßig am Lehr- und Informationspfad Schiefe Ebene eine aufwändige Pflege. Selbst in diesem Jahr mit einer mehrmonatigen Trockenperiode hat es die Natur in wenigen Wochen geschafft, in bestimmten Abschnitten des Weges so zu wuchern, dass selbst für erprobte Steilrampengänger manchmal der “Wald vor lauter Bäumen” nicht zu sehen ist.

So mussten sich die Teilnehmer des diesjährigen Hobby-Lokführerkurses am 12. Juli streckenweise durch eine Urwaldlandschaft bewegen (kleines Bild von Roland Fraas unten links), um zur Hör-Station zu gelangen. Genau zwei Wochen später hat der Pflegetrupp ganze Arbeit geleistet: der Weg wurde gemäht und war wieder ohne Probleme zu begehen! (Bild unten rechts von Roland Fraas)

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8. Juni 2014: Der Lehrpfad ist eingeweiht!

Nach rund sieben Jahren Tätigkeit des AKISE (Arbeitskreis Initiative Schiefe Ebene) ist ein wichtiges Etappenziel erreicht: die grundlegende Neugestaltung des “Lehrpfades Schiefe Ebene” konnte abgeschlossen werden!

Wenn nun auch der Weg durchgehend beschildert und deutlich aufgewertet ist, es bleibt noch viel zu tun. Die Hörstation ist noch einzubauen und ein “Landschaftspflegeplan” ist unbedingt erforderlich, um die zahlreichen Aus- und Ansichten zu erhalten. Die dauerhafte Bewuchsfreihaltung der Steindämme ist immer noch nicht geregelt.

Zudem müssen die QR-Codes noch mit Inhalten gefüllt werden - es gibt also weiterhin Bedarf am Fortbestand des Arbeitskreises!

 

Der “AKISE-Bericht 2010” ist fertiggestellt!

Am 1. 9. 2010 wurde der “Lehr- und Informationspfad Schiefe Ebene” von Vertretern des Landratsamtes Kulmbach und des AKISE begangen, um eine aktuelle Bestandsaufnahme über den Zustand und Verbesserungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Der AKISE hat diesen Bericht nun fertiggestellt und vorgelegt.

Das Foto von Roland Fraas zeigt einen VT 612, der am 14.11.2010 am Abzweig der “Schlömener Kurve” vorbei in den Bahnhof Neuenmarkt einfährt. An dieser Stelle - auf dem Reststück des ehemaligen Feldweges - schlägt der Arbeitskreis die Einrichtung einer Sitzgruppe mit Blick auf die Umgehungskurve vor:

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Auf Initiative des Marktes Marktschorgast hin wurde 1989 die Idee entwickelt, längs der Schiefen Ebene einen Lehrpfad einzurichten. Im Juni 1989 hat daraufhin Roland Fraas - der 1987 seine Abschlussarbeit des Aufbaustudiums Denkmalpflege an der UNI Bamberg über die Kunstbauten der Schiefen Ebene verfasst hatte - ein Konzept zur Ausgestaltung des Lehrpfades vorgelegt.

Auf dieser Basis wurde der “Technik- und baugeschichtliche Lehr- und Informationspfad Schiefe Ebene” im Frühjahr 1991 eingerichtet, mit zahlreichen Infotafeln ausgestattet und am 5. Mai 1991 feierlich mit einer Erstbegehung eingeweiht - die Ehrengäste wurden anschließend mit einem von der 01 150 bespannten Sonderzug wieder nach Marktschorgast gebracht.

Fast zwanzig Jahre existiert dieser von Vielen - nicht nur von Bahnfreunden - erwanderte Weg nun schon und hat seinen Zweck wohl erfüllt, wenn auch mittlerweile durch den üppigen Bewuchs oft nicht mehr viel von den grandiosen Kunstbauten zu sehen ist. So ist es auch Ziel des AKISE, neben der Bau- werksfreistellung zusätzlich den Lehrpfad aufzuwerten und weitgehend neu zu gestalten.

Auf dieser Seite finden Sie zukünftig nähere Informationen zu dem Lehrpfad, eine ausdruckbare Wegbeschreibung und weitere praktische Hinweise.

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Ein Teilabschnitt des Lehrpfades verläuft oberhalb der ehemaligen Blockstelle Streitmühle inmitten des früheren Brandschutzgrabens. Diese Einrichtung zur Verhinderung einer Waldbrandausbreitung nach Funkenflug der bergfahrenden Dampflokomotiven soll damit ins Bewusstsein des Wanderers gerückt werden.

Als Besonderheit ist ein Teilbereich dieses Grabens seitlich und an der Sohle mit Steinen ausgemauert, was aber derzeit durch Bewuchs und Humus nicht mehr erkennbar ist - seit Einstellung des planmäßigen Dampflok-Betriebes im Jahr 1975 werden diese Gräben nicht mehr freigehalten.

Im Frühjahr 2011 ist vorgesehen, im Rahmen des AKISE in einem freiwilligen Arbeitseinsatz ein paar Meter dieser Ausmauerung freizulegen - Helfer sind hierzu jederzeit willkommen!

Wichtiger Hinweis für Lehrpfad - Wanderer!

Im Februar 2010 haben im Bereich der “Brücke No. VII” die dringend erforderlichen Freilegungsarbeiten an den Steindämmen begonnen. Seither wurden durch die BD Netz AG die zugewachsenen Böschungen von Wildwuchs befreit, so dass das Bauwerk zwar wieder gut sichtbar ist, aber auch der Lehrpfad in diesem Bereich nicht oder nur mit Risiko begangen werden kann.

Bis zu einer Neutrassierung des Pfades empfehlen wir deshalb, den Bereich zu umgehen. Da der Weg hinauf zum Grossen Einschnitt aber dennoch interessante Ausblicke und Erkenntnisse bietet, sollte man sich die Mühe machen, diese etwa 400 m zu erwandern und dann das gleiche Stück zurückzulaufen, um den Talweg wieder zu erreichen.

Die angefügte Skizze soll dem Wanderer die aktuelle Situation erläutern:

Lehrpfadverlegung Brücke No. VIIh
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