20070505 024h
BuiltWithNOF
Archiv FSE Teil III

75. FSE-Stammtisch in Trebgast am 30.11.16:

Sonneberger Bergköniginnen + Dampf-Revival

Ende April 2009 trafen sich erstmals Eisenbahnfreunde im Gasthof Friedrich, um sich durch Vorträge über das gemeinsame Hobby auszutauschen – damals war nicht absehbar, dass diese Idee dann über viele Jahre hinweg allmonatlich 40–50 Interessenten zusammenbringt! Am Mittwoch, 30.11., kann nun zum 75. Abend eingeladen werden.

Von der einst 45 Exemplare umfassenden stärksten und schwersten preußischen Tenderlok der Baureihe 95 sind bundesweit fünf Maschinen erhalten geblieben, die 95 027 ist sogar noch einsatzfähig und verräuchert im Sommer die Harzberge. Es kam schon einer kleinen Sensation gleich, dass es Sonneberger Eisenbahnfreunde Ende September geschafft hatten, gleich drei Exemplare für ein Wochenende in die frühere Heimat zu bringen – aus Blankenburg, Glauchau und Neuenmarkt rollten die Museumsloks an. Gerd Jahreis besuchte die Veranstaltung und zeigt zusätzlich einige Fotos vom großen Eisenbahnfest in Eger.

In den letzten Monaten stand die Schiefe Ebene im Blickpunkt der Eisenbahnfotografen wie schon lange nicht mehr – dafür sorgte ein umfangreicher Güterverkehr aufgrund von Baumaßnahmen. Verkehren sonst nur Regionaltriebwagen der Reihen 612 und 641, brachten zum Beispiel umgeleitete Zementzüge bunte Farbtupfer in den Herbst und dazu außerordentliche Lasten – rund 1000 Tonnen wurden von einer einzigen Diesellok nach oben gezogen! Florian Fraaß war fast täglich mit der Kamera unterwegs, um die Einsätze rund um den Bahnhof Neuenmarkt zu dokumentieren.

Über die denkwürdige Dampfloksonderfahrt vom 26.09.1976 wurde schon beim September-Termin referiert – da war allerdings noch nicht sicher, dass es nach 40 Jahren zu einer Neuauflage mit genau den gleichen Lokomotiven kommen sollte. Eisenbahnfreunden aus Bebra war es gelungen, am 5. November die 01 1066 und die 41 018 nochmals mit Sonderzügen auf die Schiefe Ebene zu bringen. Da zusätzlich auch noch 01 180 und 03 2155 anreisten, wurde aus dem Dampf-Revival ein richtiges Spektakel, das trotz Regen Tausende ins Eisenbahnerdorf lockte! Peter Wiedner hat eine Filmsequenz von 1976 wiederentdeckt, und Roland Fraas ergänzt diese Bilder mit einigen Eindrücke von der adäquaten Veranstaltung des Jahres 2016.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei..

74. FSE-Stammtisch in Trebgast am 26.10.16:

Raritäten der Lübeck-Büchener Eisenbahn

Zum nächsten Vortragsabend im Nebenzimmer des Trebgaster Gasthofes Friedrich am 26. Oktober sind folgende Themen vorgesehen:

Jürgen Goller führt seine Technikkunde weiter mit dem 3. Teil von “Erfinder und Erfindungen rund um die Dampflok” - der Schwerpunkt umfasst erneut das Fahrwerk der Maschinen.
Johannes Holz-Koberg zeigt dann “Raritäten der Lübeck-Büchener Eisenbahn” - bei dieser Privatbahn waren bis zur Übernahme durch die DR viele interessante Fahrzeuge unterwegs.
Zum Abschluss befasst sich Roland Fraas mit den aktuellen Bauarbeiten zum Anschluss der Neubaustrecke nach Erfurt an die Ludwig-Süd-Nordbahn: “Ebing - die Metamorphose eines kleinen Haltepunktes” macht die gewaltigen Veränderungen deutlich.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

73. FSE-Stammtisch in Trebgast am 28.09.16:

Vor 40 Jahren: Dampfzug scheitert am Berg

Im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast beginnt eine neue Staffel der Vortragsabende; zum Auftakt am 28.09. referieren zwei altbekannte Bahnexperten:

Gernot Dietel behandelt die drehzapfenlose Abstützung moderner Fahrzeuge auf die Drehgestelle - bekannt als “Flexicoil-Federung”.
Anschliessend besucht uns erneut Burkhard Wollny aus Göppingen - nach dem phantastischen Vortrag über seine “Akte Fotograf” ist es diesmal sein fotografisches Lebenswerk, das ein halbes Jahrhundert Eisenbahn-Fotografie umfasst und noch immer wächst...
Roland Fraas erinnert schliesslich noch an die Dampfloksonderfahrt vom 26.09.1976, bei der 01 1066 und 41 018 auf der Schiefen Ebene liegen blieben und zurückrollen mussten

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

72. FSE-Stammtisch in Trebgast am 27.07.16:

Deutschlands schnellster Dampf in Trebgast

Vor der kurzen Sommerpause bringen die Referenten des FSE nochmals das Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast zum Rauchen:
Zum Auftakt der Urlaubssaison stellt Johannes Holz-Koberg das „Öchsle“ als lohnendes Ausflugsziel vor: „Auf schmaler Spur durchs Schwabenland“. Diese 750mm-Bahn nach Ochsenhausen ist seit 1985 eine 19 km lange Museumseisenbahn; die Unwetterschäden vom Juni konnten schnell behoben werden, so dass nun wieder fleissig Dampf gemacht werden kann. Bekannteste Maschine dort ist die 99 633, berühmt durch die Sendung „Eisenbahn-Romantik“.

Deutlich geheimnisvoller wirkt da das Thema, das sich der Länderbahn-Experte Thomas Lösch für seinen aktuellen Vortrag ausgedacht hat: „Werbung der Reichsbahn aus dem Jahr 1936 – Luftnummer oder machbar?“. Dahinter verbirgt sich die Analyse eines Werbefilmes der DR – mit schönen alten Szenen.

Wieder zurück an die Schiefe Ebene führen dann die Bilder von Roland Fraas. Vor genau 25 Jahren fuhr kurz nach der „Wende“ die in der DDR entwickelte schnellste heute noch betriebsfähige Dampflok der Welt – die 18 201 – zum ersten Mal über die Rampe. In Trebgast wird man auch erfahren, was es damals mit dem in Münchberg beigestellten Güterwagen für eine Bewandtnis hatte. Zusätzlich wird ein Einblick geboten in die bislang durchgeführten Präsentationen der „Lok des Monats“ im DDM Neuenmarkt – 03 131, 10 001 und 50 975 wurden bereits vorgestellt, 01 1061 und 44 276 sowie die Preußen-Tenderloks werden noch folgen.
Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

Bericht 71. FSE-Stammtisch in Trebgast am 29.06.16:

“Akte Fotograf” sorgt für Besucher-Rekord!

Fast 60 Besucher fanden am 29. Juni den Weg nach Trebgast, um - neben zwei anderen begeisternden Vorträgen - Burkhard Wollny zuzuhören: er berichtete über die rund 1230 Akten-Seiten, die die DDR-Staatssicherheit über seine völlig harmlose Fotografier- Tätigkeit angelegt hatte...

20160629 005_391

71. FSE-Stammtisch in Trebgast am 29.06.16:

Als Bahnfan in der DDR - “Die Akte Fotograf”

Im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast treffen wir uns wieder zum Vortragsabend mit weitgespannten Bahn-Themen:

Die Grossbaustelle Ebensfeld - Breitengüßbach hat auch erfreuliche Seiten: täglich rollen schwere Schotterzüge über die “Pachtbahn” Neuenmarkt - Bayreuth und sorgen für Abwechslung. Besonders die “Ludmilla’s” der Reihen 232/233 haben viele Freunde wie Florian Fraaß, der die Einsätze dokumentiert und erstmals Bilder in Trebgast zeigt.

Aus Göppingen reist Burkhard Wollny an, ein weithin bekannter Fachbuchautor, der bei seinen zahllosen Reisen zu den Dampfloks in der DDR im Visier der Stasi stand und erst nach der Wende von seiner dicken Akte erfuhr, aus der er auch zitieren wird...

Ralph Hofmann hat erneut einen sehenswerten Film produziert, der sich mit der SOEG-Schmalspurbahn im Zittauer Winkel befasst. Dort werden mit viel Aufwand gleich mehrere historische Zuggarnituren erhalten und regelmässig eingesetzt.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

70. FSE-Stammtisch in Trebgast am 25.05.16:

Zirkus auf deutschen Schienen

Am 25. Mai steht im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast wieder ein abwechslungsreicher Vortragsabend für alle Freunde der Eisenbahn auf dem Programm.

Zum Auftakt des Abends wird Jürgen Goller seine Vortragsserie über „Erfinder und Erfindungen rund um die Dampflok“ mit dem 2. Teil fortsetzen. Diesmal geht es um leistungssteigernde Verbesserungen am Kessel der Lokomotiven. Nur ein Beispiel dafür ist die Erfindung des Österreichers Adolph Giesl-Gieslingen: mit einer besonders flachen Bauart des Schornsteins sollte der Saugzug durch den Kessel verbessert werden – bessere Feueranfachung hilft hier für mehr Leistung; Eisenbahnfans sprechen dagegen leicht verächtlich von einer „Quetschesse“.

Althoff, Barum, Krone, Knie, Sarrasani: kein Zirkus konnte früher auf die Hilfe der Eisenbahn verzichten, wenn es darum ging, mit zahllosen Wagen und Tieren von einem Gastspielort zum nächsten zu reisen! Mit Zirkus Roncalli gibt es heute nur noch einen einzigen, der fallweise auf die Schiene setzt. Johannes Holz-Koberg hat die Geschichte der Zirkussonderzüge recherchiert und viele farbenfrohe Bilder gesammelt.

Vor 30 Jahren besuchte im Rahmen des Jubiläumsjahres „150 Jahre Deutsche Eisenbahnen“ die E 04 20 für längere Zeit die fränkischen Schienen. Bevor sie im Frühjahr 1986 wieder in ihre norddeutsche Heimat zurückkehrte, durfte sie sich mit einer Sonderfahrt verabschieden – Gerd Jahreis war damals dabei und hat in seinem Archiv einige historische Fotos dieser Tour gefunden. Abschliessend vermittelt Roland Fraas einige Eindrücke von den diesjährigen Pfingstdampftagen.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

69. FSE-Stammtisch in Trebgast am 27.04.16:

Mit dem Schienenbus zum Brocken

Am 27. April können Freunde der Eisenbahn im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast nochmals miterleben, wie vor genau 25 Jahren kurz nach der „Wende“ ein deutsch-deutsches Sonderfahrtprojekt den Harz näher brachte.

Das DDM hatte 1991 für mehrere Wochen den Schienenbus VT 95 gechartert, um die oberfränkischen Nebenbahnen wie in den 1960er Jahren zu befahren. Zum Auftakt ging es aber auf eine Marathon- Tour über den Frankenwald auf die Gleise der DR und nach Queren des Rennsteiges bis nach Nordhausen – die Schmalspurbahnen des Harzes brachten dann weitere Höhepunkte dieser Reise, die Roland Fraas mit dem Fotoapparat begleitete.

Jürgen Goller erläutert in seinem Vortrag „Behandlungsanlagen“, welchen enormen Aufwand der Betrieb einer Dampflok erforderte im Vergleich zu den modernen Diesel- und Elektrolokomotiven. Zahlreiche bauliche Anlagen und Gerätschaften sowie viel Zeit waren notwendig, um eine von der Fahrt zurückkehrende Dampflokomotive für ihren nächsten Einsatz fit zu machen.

Dass aber auch der modernste ICE der DB AG Pflege und Betreuung braucht, davon haben sich fast 20 Besucher des Trebgaster Stammtisches vor wenigen Tagen im Rahmen einer Exkursion zum ICE-Werk München Hbf überzeugen können. Unter der Leitung von Karl-Heinz Lange, einem engagierten früheren Mitarbeiter des Werkes, konnten die Teilnehmer einen 300 km/h- schnellen ICE Reihe 403 in allen Bauteilen inspizieren und sogar im Führerstand Platz nehmen – Bilder von dieser Exkursion sollen diejenigen entschädigen, die diesmal nicht dabei sein konnten.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

68. FSE-Stammtisch in Trebgast am 30.03.16:

Schiefe Ebene: Erste Autorenlesung in Trebgast!

Vor kurzem erschien die 4. Auflage des Standard-Werkes zur Schiefen Ebene: ein 384 Seiten starkes Buch, das alle Aspekte rund um unsere Steilrampe ausführlich beleuchtet! Unglaubliche 24 Jahre ist es her, seit Steffen Lüdecke die 3. Auflage publizierte - höchste Zeit also, die Geschichte fortzuschreiben.

Den Initiatoren der Trebgaster Vortragsabende ist es gelungen, den Autor am 30. März zu einer Buchvorstellung einzuladen - er wird von seiner persönlichen Beziehung zum “Berg” erzählen, unbekannte Bilder zeigen und natürlich auch das Buch signieren.

Zuvor setzt Johannes Holz-Koberg seinen Bericht über den Bau der FIBA in Ulm fort - nach den Erd- und Gleisbauarbeiten der neuen FahrzeugInstandhaltungs-, Behandlungs- und Abstellanlage werden diesmal die neuen Hallen und Hochbauten vorgestellt.

Jürgen Goller beginnt danach ein ganz neues Thema: “Erfinder und Erfindungen rund um die Dampflok”. Im ersten Teil schildert er den langen Weg der Konstrukteure bis hin zu Lösungen, wie man Lokomotiven mit mehr als zwei Radsätzen durch enge Kurven bringt.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

Programm 67. FSE-Stammtisch in Trebgast am 24.02.16 und Bericht zum 66. Stammtisch im Januar:

Mythos (?) P 8 und Bahnbaugeschichten

Anders wie gewohnt verlief der letzte Stammtisch: erstmals wurden mit “historischer Technik” Dia’s gezeigt - Wolfgang Bleiweis reiste an und referierte mit viel Begeisterung über seine zahlreichen Reisen zu den Bahnen in den Rocky Mountains. Dadurch verging die Zeit viel zu schnell - den Vortrag über Selb - Asch haben wir deshalb auf Februar verschoben, so dass wir folgendes Programm planen:

Gernot Dietel befasst sich kritisch mit dem “Mythos P 8” und reagiert damit auf den Vortrag von Johannes Holz-Koberg, der im Oktober 2015 das “Mädchen für alles” vorstellte - eine Lok, die von 1906 bis 1974 im Einsatz war und doch den einen oder anderen kleinen Schönheitsfehler aufwies.

In das aktuelle Baugeschehen der DB entführt dann Johannes Holz- Koberg mit dem 1. Teil des Berichtes über die neue FIBA in Ulm (FahrzeugInstandhaltungs-, Behandlungs- und Abstellanlage).

Zuletzt holt Roland Fraas die Bilder von der Inbetriebnahme der Strecke Selb-Plößberg - Asch nach, dafür ergänzt um aktuelle Bilder des Planbetriebes von Andreas Petrak.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

66. FSE-Stammtisch in Trebgast am 27.01.16:

Trebgaster Bahnreise durch die Rocky Mountains

Zum Auftakt der diesjährigen Vortragsabende im Gasthof Friedrich in Trebgast am 27.01. gibt es diesmal Abweichungen vom gewohnten Ablauf: ein neuer Referent, ein Themenschwerpunkt und die Rückkehr des Diapositives!

Gernot Dietel zeigte zuletzt die Entwicklung bergstreckengeeigneter Dampflokomotiven in der Frühzeit der Eisenbahn auf – und stellte dabei auch die teils kuriosen Entwicklungen in Nordamerika vor. Doch was ist daraus geworden? Mit Wolfgang Bleiweis aus Schweinfurt konnte ein bekannter Fachbuchautor gewonnen werden, der zahllose Reisen zur amerikanischen Bahnwelt unternommen hat.

Schwerpunkt seines Dia-Vortrages sind dabei die spektakulären Bahnlinien durch die Rocky Mountains - ein Faltengebirge, das sich über fast 5 000 km von New Mexico bis Kanada erstreckt und Höhen von über 4 400 m erreicht. Bilder aus den Jahren 1984, 1994 und zuletzt 2012 zeigen die Bahnwelt in Montana, Utah und Colorado.

Neben diesem Blick über den „Großen Teich“ wird aber auch die regionale Eisenbahngeschichte nicht vernachlässigt: Roland Fraas war bei der Wiedereröffnung der Bahnlinie von Selb hinüber nach Asch in Tschechien dabei und schildert seine Eindrücke dieses Ereignisses – handelte es sich hierbei doch um den seltenen Fall der Reaktivierung einer Strecke, die vor rund 20 Jahren stillgelegt wurde.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

65. FSE-Stammtisch in Trebgast am 30.12.15:

Der „Molli“ und ganz moderne Züge

Zum Jahresabschluss gehen die Trebgaster Eisenbahn-Referenten auf eine 185jährige Zeitreise – 65. Vortragsabend am 30. Dezember

Der letzte Mittwoch im Dezember ist auch letzter Termin in diesem Jahr für die Vortragsabende des Freundeskreises Schiefe Ebene im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast.

Beteiligt sind diesmal gleich fünf Eisenbahnfreunde – „alte Hasen“, aber auch neue junge Referenten, die ganz unterschiedliche Themen des Schienenstrangs behandeln. Zu den Urgesteinen gehört Gernot Dietel, der ganz weit in die Vergangenheit zurückblickt unter dem Titel „Dampf am Berg“: er beleuchtet die frühen Dampflokomotiven für Steilstrecken ab 1830 und streift dabei natürlich auch die heimatliche Schiefe Ebene.

„Molli“ ist der Kosename einer ganz besonderen Schmalspurbahn, die noch heute ausschließlich mit Dampflokomotiven betrieben wird! Auf der seltenen Spurweite von 900 mm führt die Strecke von Bad Doberan zu den Ostseebädern Heiligendamm und Kühlungsborn – am Ausgangspunkt wird wie bei der Straßenbahn mitten durch die Stadt gedampft und gebimmelt. Johannes Holz-Koberg hat den „Molli“ im Dezember 2014 besucht und schildert seine Eindrücke.

Immer bunter wird die aktuelle Bahnwelt in Deutschland – das ist schön abzulesen an den Fotos des schon traditionellen Jahresrückblicks von Michael Garri über den Bahnbetrieb in Franken. Doch damit ist er nicht allein: erstmals wird auch Christian Reuth aus der jungen Generation der Eisenbahnfreunde seine Bilder zeigen! Die für das Jahr 2016 angekündigten umfangreichen Bahnbaumaßnahmen werden wieder für außergewöhnliche Motive sorgen, so dass die Themen für die nächstes Jahr geplanten zehn Trebgaster Abende nicht ausgehen werden…

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

64. FSE-Stammtisch in Trebgast am 25.11.15:

Mit „Mizzi“ in den Bahnhof Werburg

Vor 40 Jahren wurde aus Marxgrün für einige Tage „Werburg“ - beim 64. Trebgaster Vortragsabend erfährt man, warum dies nötig war

Am Mittwoch, 25. November, werden im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast wieder drei Referenten mehrere Themen aus der Welt der Eisenbahn beleuchten.

Im Oktober stellte Johannes Holz-Koberg die Dampflok des preußischen Typs P 8 vor als eine der meistgebauten deutschen Lokomotiven. Die Frage, welche anderen Maschinen ebenfalls in hohen Stückzahlen gebaut wurden, ließ Thomas Lösch nicht ruhen. Er recherchierte und durchsuchte sein Bildarchiv – herausgekommen ist dabei die „Top 30“ der deutschen Lokomotivbauarten mit teilweise unerwarteten Ergebnissen.

Neu im Kreis der Referenten ist Lothar Meyer. Er hat im Sommer zwei der wichtigsten Veranstaltungen für Eisenbahnfreunde besucht: das Heizhausfest in Chemnitz-Hilbersdorf und den Tag der Offenen Tür des Dampflok-Ausbesserungswerkes Meiningen. Bei beiden Terminen kann man sich so richtig den Dampf um die Nase wehen lassen und auch schon mal auf dem Führerstand mitfahren – alte Technik zum Begreifen.

Vor knapp 40 Jahren kehrte unerwartet eine Dampflok in den bereits verdieselten Raum Hof zurück, und noch dazu eine österreichische Baureihe. Roland Fraas hatte damals einen Tipp bekommen und fuhr mit Clubkollegen nach Marxgrün zum Fotografieren – aber was war das? Der Bahnhof hieß plötzlich „Werburg“! Mit viel Aufwand drehte damals Rainer Werner Fassbinder seinen Film „Bolwieser“, der rund um den Bahnhofsvorstand einer bayerischen Kleinstadt spielt – dazu brauchte man ein nostalgisches Bahngelände und natürlich einen Dampfzug.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

Hinweis: aufgrund von Problemen mit der Software konnte dieser Termin nicht rechtzeitig publiziert werden. Wir hoffen, dass rechtzeitig zum Vortragsabend am 30.12.2015 alles wieder wie gewohnt funktioniert! Vorgesehene Vorträge am letzten Termin dieses Jahres:
Gernot Dietel - Dampf am Berg
Johannes Holz-Koberg - Der Molli
Christian Reuth - Aktuelle Bahnbilder

63. FSE-Stammtisch in Trebgast am 28.10.15:

Ein Mädchen für alles – die preußische P 8

Im September begann die neue Staffel unserer Trebgaster Vortragsabende, und am Mittwoch, 28. Oktober, steht nun erneut ein interessanter Abend im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich auf dem Programm der Eisenbahnfreunde.

Zum Auftakt widmet sich der Neuenmarkter Bahnexperte Jürgen Goller einem bislang kaum beachteten Thema. „Lokomotiv- Annoncen – oder: historische Produkt-Werbung für die Eisenbahn“ hat er seinen Vortrag benannt – heute ist kaum mehr vorstellbar, wie man früher auf seine Produkte aufmerksam gemacht hatte in der Hoffnung, Käufer zu finden.

Johannes Holz-Koberg berichtet dann über eine Dampflokomotiv-Baureihe, die den meisten Eisenbahnfreunden ein Begriff sein dürfte: sie war „Mädchen für alles“, weil sie praktisch vor alle Arten von Zügen gespannt werden konnte – die preußische „P 8“. 1906 wurde diese Lokomotive erstmals von der preußischen Staatsbahn gebaut, innovativ war dabei die moderne Heißdampftechnik, die der bis 1923 in mehr als 3 500 Exemplaren gebauten Maschine eine hohe Leistung ermöglichte. Erst 1974 wurde die letzte Lok der Baureihe 38 – wie sie bei der Reichs- und Bundesbahn hieß – aufs Abstellgleis verbannt.

Beim letzten Vortragsabend brachte Gerd Jahreis einige brandaktuelle Bilder vom Bahnjubiläum in Eger mit – 150 Jahre Eisenbahn wurde dort weitgehend unbeachtet von deutschen Eisenbahnfreunden gefeiert. Roland Fraas hat sich bei diesen Fotos daran erinnert, dass der gleiche Anlass vor 25 Jahren noch ganz anders und grenzüberschreitend gefeiert wurde. Drei Bahnverwaltungen stellten damals ein Sonderfahrtprogramm mit Dampfzügen auf die Beine, das heutzutage nicht mehr vorstellbar ist – er hat in seinem Archiv gesucht und stellt dort gefundene Eindrücke von der Veranstaltung „125 Jahre Voigtländische Eisenbahnen“ vor.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei.

62. FSE-Stammtisch in Trebgast am 30.09.15:

Nach einer nur kurzen Sommerpause melden wir uns mit neuen Vortragsthemen zurück!
Wir starten mit dem Thema “Franz Kruckenberg - Design von Triebwagen”, vorgetragen von Gernot Dietel. Jürgen Goller hat sich mit einer ungewöhnlichen Lokomotivgeschichte beschäftigt, er fragt: “Kennen Sie Hilda?”
Aktuell erschienen ist ein 2-bändiges Werk zum fotografischen Schaffen von Karl-Ernst Maedel; daraus berichtet Roland Fraas mit “Alte Meister - Karl-Ernst Maedel in Oberfranken”.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei

61. FSE-Stammtisch in Trebgast am 29.07.15:

Leider war es diesmal aus Terminnot nicht möglich, an dieser Stelle rechtzeitig zum Vortragsabend einzuladen. Dennoch fanden sich wieder mehr als 50 Bahnfreunde in Trebgast ein, um den Vorträgen von Michael Fritz und Johannes Holz-Koberg zu folgen und sich am neuesten Film von Ralph Hofmann zu erfreuen. Im August ist “Sommerpause”, am 30.09. findet dann der nächste reguläre Termin statt!

60. FSE-Stammtisch in Trebgast am 24.06.15 - Ankündigung:

CargoBeamer und Flexiwaggon – die neue Güterbahn

Trebgast.- Auch im Monat Juni – am Mittwoch, 24. 6. – können sich Bahnfreunde im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast wieder über Eisenbahn-Themen von gestern und heute informieren.

Weithin bekannt ist die Tegernseebahn, führt sie doch in interessanter Linienführung vom Bahnhof Schaftlach hinunter an den herrlich gelegenen Tegernsee und als Privatbahn verfügte sie darüber hinaus immer über außergewöhnliche Lokomotiven. Jürgen Goller hat sein Dia-Archiv gesichtet und zeigt Bilder von der „Bahnhofs-Kirta“ im Jahr 1984; im Juli wird dann Michael Fritz das Thema mit aktuellen Bildern fortführen.

Einen Blick in die Zukunft wagt dann Johannes Holz-Koberg. Er hat wieder kräftig recherchiert und stellt alle aktuellen Versuche vor, wie noch mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden könnte. Ziel ist dabei jeweils, den Lastwagen für die lange Strecke auf Güterwagen zu verladen und Vor-/Nachlauf auf der Straße abzuwickeln. Das NiKRASA- System macht Sattelauflieger kranbar, Cargo-Beamer und Modalohr ermöglichen den schnellen Umschlag auf den Zug. Welches System sich künftig durchsetzen wird, ist noch nicht absehbar.

Sag niemals nie: als sich Roland Fraas Anfang Juni 1973 von der letzten Hofer Schnellzugdampflok mit Neubaukessel verabschiedet hatte, konnte er nicht ahnen, dass genau diese 001 180 exakt 42 Jahre später ihre Wiederauferstehung auf der Schiefen Ebene erleben wird! Diese Maschine hatte sich vor dem Hochofen gerettet und fand Asyl bei einem Eisenbahnfreund in der Schweiz – von dort wurde sie vor ein paar Jahren ins Bayerische Eisenbahnmuseum nach Nördlingen heimgeholt und mit viel Aufwand wieder in Betrieb genommen.

Am Fronleichnamstag durfte sie dann endlich wieder ihre letzte Stammstrecke unter die Räder nehmen – sogar die V 100 als Schiebelok über die Schiefe Ebene hat gepasst und viele Fans längs der Strecke waren begeistert!

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei

59. FSE-Stammtisch in Trebgast am 27.05.15 - Ankündigung:

Die letzte Reise eines Dampflok-Bubikopfes

Trebgast.- Der April-Termin war geprägt von dieselgetriebenen Fahrzeugen - nun kommt am Mittwoch, 27. Mai, im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich wieder die Dampftraktion zum Zuge-die Referenten zeigen Bilder von gestern und heute.

Zum Auftakt führt Bahnhistoriker Gernot Dietel auf die andere Seite des Fichtelgebirges: „Damals in Marktredwitz“ ist sein Vortrag betitelt und lässt wieder interessante Motive aus der hohen Zeit des Dampflokomotiv-Betriebes erwarten. Mit dabei ist ein Ausflug nach Schirnding - damals Lokwechselstation zwischen Bundesbahn und tschechischer Bahn.

Doch auch in heutiger Zeit sind noch aktive Dampfloks zu erleben - manchmal sogar in großer Anzahl an einem Ort. Das war im vergangenen Jahr nicht nur beim „01-Treffen“ auf der Schiefen Ebene so, auch in der Pfalz gab es Ende Mai ein Dampfspektakel mit zehn großen Dampflokomotiven unterschiedlichster Gattungen. Von Neustadt/Weinstraße aus befuhren sie fünf Tage lang Personenzüge mit tausenden Fahrgästen in alle Windrichtungen - und Johannes Holz-Koberg war mit der Kamera dabei.

In Selb ist in den letzten Jahren durch engagierte Eisenbahnfreunde ein kleines, aber feines Museum entstanden, das neben Drehscheibe und Lokschuppen zahlreiche Fahrzeugexponate aufweisen kann - darunter eine Dampflokomotive mit dem Spitznamen „Bubikopf“, wie sie auf fast allen fränkischen Nebenbahnen unterwegs war. Roland Fraas hatte vor 36 Jahren die letzte Fahrt der 64 019 von Weiden nach Selb begleitet - damals war die Lok ein rostiger Schrotthaufen, heute ist sie ein Schmuckstück der Sammlung!

Der Blick nach Selb zeigt aber auch aktuelle Aktivitäten der Bahn: der Wiederaufbau der grenzüberschreitenden Strecke von Selb-Plößberg nach Asch hat vor kurzem begonnen, und Ende 2015 sollen dort erstmals wieder Züge rollen - vor 25 Jahren hatte die Bevölkerung an einem einzigen Tag die Gelegenheit, aus Anlass der Grenzöffnung auf dieser Strecke zu pendeln.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei

58. FSE-Stammtisch in Trebgast am 29.04.15 - Ankündigung:

Roter Brummer nach Königsberg

Ein Schienenbus war in Königsberg ungewöhnlich? Nein, wenn man an Königsberg in Unterfranken denkt, täglich brummten dort diese Fahrzeuge auf der Linie Haßfurt – Hofheim vorbei. Aber in Königsberg Ostpreußen? Das DDM hatte vor genau 20 Jahren das Undenkbare gewagt: mit einem Schienenbus der Reihe VT 95 legte man 2 300 km als Sonderzug dorthin zurück!

Fünf Tage dauerte die Reise von Neuenmarkt nach Königsberg und wieder zurück, und Peter Wiedner aus Marktschorgast hat das Ereignis in einem Film festgehalten, der im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast gezeigt wird.

Gasturbinen sind eigentlich aus dem Luftverkehr bekannt, so als Antrieb für Hubschrauber. Nur Wenige wissen, dass bereits 1938 die SBB versuchten, diese Antriebstechnik auch für Schienenfahrzeuge zu nutzen – hierfür konnte das damals billige Schweröl verwendet werden. In vielen anderen Ländern wurden danach ebenfalls Gasturbinenlokomotiven entwickelt; Gernot Dietel hat sich mit diesem Aspekt intensiv befasst und berichtet in Trebgast mit interessanten Bildern.

Gleich 5 Trebgaster Referenten waren unabhängig über die Osterfeiertage im Ostharz, galt es doch, dort Abschied von der „Wipperliese“ zu nehmen! Von Klostermansfeld führt eine idyllische Nebenstrecke nach Wippra, zuletzt bedient von über 50 Jahre alten „Esslinger Triebwagen“ im Zweistundentakt. Roland Fraas verbrachte den Karfreitag dort, um sich in der „MaLoWa“-Bahnwerkstatt und auf der Wipperliese umzusehen – rechtzeitig, bevor am 12. April der vorerst letzte Zug rollte.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei

Bericht zum 56.+57. FSE-Stammtisch am 14.03./25.03.15:

Auf grosse Resonanz sind die beiden Vortragsabende im März gestossen, rund 45 Besucher konnten jeweils gezählt werden. Besondere begeistert war man über das Referat von Ingenieur Detlef Obieray über den Bau und die Ausstattung des neuen 57 km langen Gotthard-Tunnels in der Schweiz. Initiator Jürgen Goller (rechts im Bild) und Stammtisch-Organisator Roland Fraas (Mitte) bedankten sich deshalb ausdrücklich bei Detlef Obieray (links) mit kleinen Gastgeschenken (Foto: Ruth Fraas):

20150314 002h

56.+57. FSE-Stammtisch am 14.03./25.03.15 - Ankündigung:

Licht am Ende des Gotthard-Tunnels

Premiere in Trebgast: am 14. März wird es im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich zum ersten Mal einen Sondertermin geben – ausnahmsweise am Samstag und auch erst um 20.00 Uhr. Es ist gelungen, mit dem gebürtigen Untersteinacher Detlef Obieray einen Fachmann als Referenten zu gewinnen, der seit mehr als sechs Jahren als Ingenieur für den Einbau der Spezialgleisanlagen im Gotthard-Basistunnel zuständig ist und von seiner spannenden Arbeit unter Tage berichten wird.

Seit 1947 gibt es Überlegungen, die Gotthardbahn zwischen der Schweiz und Italien mit ihrer aufwändigen Trassierung – keine andere Bahn hat so viele Kehrtunnels – durch einen Basistunnel zu ersetzen. Doch erst 1999 war es soweit: der Anstich für die beiden 57 km langen Röhren zwischen Erstfeld und Bodio erfolgte, und 2016 soll der längste Eisenbahntunnel der Welt in Betrieb genommen werden – 12 Milliarden sFr werden dann ausgegeben sein. Bis dahin muss Detlef Obieray mit seinem Team aus 20 Ingenieuren und 105 Monteuren 228 km Schienen auf 131 000 Kubikmetern Betonunterbau verlegt haben.

Am 25.03. folgt dann der reguläre Vortragsabend. Hierbei wird das Thema Eisenbahntunnel nochmals aufgegriffen. Gernot Dietel holt zuerst seinen Vortrag über die „Eisenbahnreise 1975“ nach und ergänzt diesen um das Thema „Jöhlinger Tunnel 1960 + 1970“. Tief in die Materie „Tunnelsanierung“ steigt danach Johannes Holz-Koberg ein: es gibt mittlerweile Bauverfahren, die eine grundlegende Erneuerung solcher Bauwerke aus der Frühzeit des Bahnbaus unter dem rollenden Rad ohne Einstellung des Zugbetriebs ermöglichen; er stellt die hierfür erforderlichen Baumaschinen vor.

Abgerundet wird der Abend mit Bildern von Roland Fraas zum Thema „Unbekannter Maro-Express 1995“. Die Lokalbahn nach Maroldsweisach verlor bereits 1988 ihren Personenverkehr und wurde danach nur noch von wenigen Sonderzügen befahren – eine dieser Fahrten wurde damals im Dia dokumentiert.

Dieser Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist – wie auch am 14. März - frei.

55. FSE-Stammtisch in Trebgast am 25.02.15 - Ankündigung:

Eisenbahnreise, Tunnelsanierung und viel Kies

Am 14. März wird es einen Zusatztermin in Trebgast geben - ein Ingenieur der Gotthardtunnel-Baustelle wird exklusiv referieren! Zuvor findet allerdings am 25.02. im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich der reguläre monatliche Termin statt.

Gernot Dietel nimmt uns mit auf eine Reise, die er vor 40 Jahren unternommen hat. Bei dieser Tour vom Siegerland über das Ruhrgebiet und Ostwestfalen bis hin zum Eggegebirge konnte noch viel alte Eisenbahn entdeckt werden - durchweg schwarz-weiße Fotos führen in die Bahnwelt des Jahres 1975.

Einem aktuellen Thema widmet sich Johannes Holz-Koberg. Die meisten der deutschen Eisenbahn-Tunnel stammen aus der Frühzeit des Bahnbaus und haben ihre Nutzungsdauer längst überschritten. Trotz laufender Instandhaltung sind deshalb immer häufiger Sanierungen erforderlich - und dabei soll der Fahrbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt werden! Durch neue Spezialmaschinen ist dies möglich - sie werden vorgestellt zur Einstimmung auf das Sonderthema Mitte März.

Vor 25 Jahren hat es Roland Fraas gerade noch geschafft, die kuriose Bad Orber Kleinbahn zu bereisen - 1995 war dann dort Schluss. Warum es Gründe gab, doch erneut dorthin zu fahren und warum man heute wieder auf Schienen nach Bad Orb kommt, erfährt der Besucher in Trebgast.

Viel Aufwand und Geld ist heutzutage nötig, mit historischen Dampflokomotiven einen „Planbetrieb“ auf die Beine zu stellen - besonders wenn Güterzüge mit mehr als 1 000 Tonnen Last von den letzten einsatzfähigen „Jumbo’s“ gezogen werden sollen. Ralph Hofmann war bei mehreren derartigen Plandampf- Veranstaltungen mit seiner Profi-Kamera im Werratal dabei und zeigt sein neuestes Werk „Dampf trifft Kies“

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei

54. FSE-Stammtisch in Trebgast am 28.01.15 - Ankündigung:

Ostfriesisches Dampf-Finale in Trebgast

Das Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast wird heuer insgesamt zwölf Mal offen stehen für die Vortragsabende des Freundeskreises Schiefe Ebene; Auftakt für 2015 ist am Mittwoch, 28. Januar.

Schon als traditionell zu bezeichnen ist der Jahresrückblick von Michael Garri aus Bayreuth; unter dem Motto „Streifzug durch Oberfranken und die Oberpfalz im Jahr 2014“ zeigt er wieder Bilder von besonderen Ereignissen und natürlich vom Alltagsbetrieb auf den einheimischen Schienen.

Im Jahr 1985 hatte die DB zum 150jährigen Jubiläum viele historische Fahrzeuge betriebsfähig aufarbeiten lassen und bei Zugparaden und Sonderfahrten eingesetzt – der grosse Erfolg bekräftigte die DB, diese Fahrten auch in den Folgejahren fortzusetzen und in Nürnberg eine eigene Abteilung „Nostalgiereisen“ einzurichten. Höhepunkt war dabei oft die „Saisonabschlussfahrt“ – am 6. Januar 1990 führte diese ins Coburger Land und bot den Teilnehmern Paraden mit Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven. Gerd Jahreis war damals unterwegs und erinnert an Programmpunkte, die heute nicht mehr durchführbar sind.

Noch weiter zurück in die Geschichte geht Johannes Holz-Koberg. 1977 endete der Betrieb von Dampflokomotiven in Westdeutschland – bis dahin waren noch schwere Maschinen im Emsland und bis an die ostfriesische Küste unterwegs. Zahllose Eisenbahnfreunde zog es deshalb in diese Region, um Abschied von den schwarzen Giganten zu nehmen.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei

53. FSE-Stammtisch in Trebgast am 30.12.14 - Ankündigung:

Pendolino-Abschied und Dampfbahn-Jubel

Das Jahresende bringt für den letzten Vortragsabend des Freundeskreises Schiefe Ebene eine kleine Terminänderung: der sonst übliche letzte Mittwoch im Monat fällt auf Sylvester, so dass man sich diesmal bereits am Dienstag, 30.12.2014, im Nebenzimmer des Gasthofes Friedrich in Trebgast trifft.
Zum Auftakt widmet sich Bahnhistoriker Gernot Dietel dem Thema „Von Atlantic zu Pacific“: damit ist aber nicht etwa eine Seereise über zwei Ozeane gemeint, sondern vielmehr die Bezeichnung wichtiger Typen von Dampfloks! Diese Homonyme stehen hier für die Achsfolge von Schnellzuglokomotiven – die Entwicklung ging Ende des 19. Jahrhunderts von zwei großrädrigen Treibachsen hin zu drei und damit zu den berühmtesten „edlen Rennern“, die dann in einem 2. Teil vorgestellt werden.
Das Jahr 2014 war ein Jubiläumsjahr nicht nur für den MEC 01 und das BEM in Nördlingen, auch die DFS konnte feiern: seit 40 Jahren gibt es diesen Verein, der seit vielen Jahren erfolgreich die Museumsbahn von Ebermannstadt nach Behringersmühle betreibt. Johannes Holz-Koberg nimmt dies zum Anlass , auf die vergangenen vier Jahrzehnte der „DFS“ mit zahlreichen Bildern zurückzublicken.
Unspektakulär ist am 13.12.2014 eine Ära zu Ende gegangen: zum Fahrplanwechsel wurden die letzten der einst 20 „Pendolino“-Triebwagen VT 610 nach gut 22 Einsatzjahren aus dem Betrieb genommen. 1988 hatte man eine revolutionäre Idee für die Verbesserung des Schienenverkehrs in Oberfranken: mit italienischer Neigetechnik sollten neue Züge schneller durch die Kurven jagen können. Roland Fraas hat die Entwicklung verfolgt und blickt zurück auf die Einsatzgeschichte und damit auf die Technik der pendelnden Züge, die wohl langfristig nur eine Episode darstellen wird.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei

52. FSE-Stammtisch in Trebgast am 26.11.14 - Ankündigung:

Nach dem Mauerfall die langen Züge

Trebgast.- Für Mittwoch, 26. November, ist der nächste Vortragsabend des Freundeskreises Schiefe Ebene angekündigt. Ein längerer Aufenthalt in Bad Driburg bot im Sommer 2014 Axel Polnik die Gelegenheit, sich näher mit der Eisenbahn im Weserbergland zu befassen. Für ältere Eisenbahnfreunde haben dortige Ortsnamen wie Altenbeken und Ottbergen einen ganz besonderen Klang, bespannten doch dort bis zum Ende der Dampfära „Jumbo’s“ der Baureihe 44 zahlreiche schwere Güterzüge – was inzwischen aus dieser „heilen Bahnwelt“ geworden ist, wird in nicht immer erfreulichen Bildern gezeigt.

Das Schwerpunktthema „Mauerfall vor 25 Jahren“ bearbeiten Gerd Jahreis und Roland Fraas. In den letzten Wochen des Jahres 1989 wollten unvorstellbare Menschenmassen über die wenigen nach der Grenzziehung verbliebenen Gleise von Ost nach West – alles an Personenwagen, was noch irgendwie rollen konnte, wurde nach Hof geschickt. Wie sich allerdings die Bahnlandschaft seit diesen euphorischen Jahren nicht nur zum Positiven gewandelt hat, wird am Beispiel des Bahnhofs Hirschberg dargestellt.

Bevor der Film „Es wächst zusammen“ – gedreht von Peter Wiedner - über das nach 1989 noch an vielen Stellen unterbrochene Berliner S-Bahn-Netz den Abend beschließt, berichtet Johannes Holz-Koberg über seine Recherche zur 89 7373. Diese Dampflok wurde in den letzten 20 Jahren wieder betriebsfähig aufgearbeitet und bespannt ab 2015 das „Rhön-Zügle“ nach Fladungen.

Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei

51. FSE-Stammtisch in Trebgast am 29.10.14 - Ankündigung:

Mit Volldampf von 01 bis 98

Rund 10.000 Besucher hat das große „01-Treffen“ im September ins Eisenbahnerdorf Neuenmarkt und an die Schiefe Ebene gelockt – das Interesse an den alten Dampflokomotiven ist also nach wie vor ungebrochen. Grund genug, sie auch in Trebgast nochmals in den Mittelpunkt zu stellen.

Vor genau 25 Jahren erlebte die 01 150 ihre 2. Wiedergeburt – nach Rückkauf durch das Verkehrsmuseum war sie 1989 im Werk Offenburg grundlegend revisioniert worden. Nach erfolgreichen Probefahrten wurde sie in ihre neue Heimat Franken überführt und konnte im Oktober ihre spektakulären Premierenfahrten über die Schiefe Ebene absolvieren. Gerd Jahreis war bei allen Fahrten dabei und zeigt Bildeindrücke.

Eine weitere Maschine, die 1972 neben 01 150 zu den letzten Hofern gehörte, ist die 01 202. Nur wenige Bahnfreunde wissen, wie diese Lokomotive ihre jahrzehntelange Aufarbeitung in der Schweiz erlebte – vom Schrotthaufen zum Schmuckstück reicht diese Geschichte, die Johannes Holz-Koberg im Vortrag „Eine Pazifik im Laufe der Jahrzehnte“ ausführlich vorstellen wird.

Aktuelle Themen aus der Region stellt danach Roland Fraas vor. Den Abschluss des Abends bildet dann der neueste Film aus dem „Oberkonnersreuther Filmatelier“: Ralph Hofmann zeigt Einsätze der „Bergkönigin“ Baureihe 95 vor schweren Zügen um Saalfeld und auf der Rübelandbahn.
Der Vortragsabend beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei

50. FSE-Stammtisch in Trebgast am 24.09.14 - Ankündigung:

Nach der “Sommerpause” gleich ein Paukenschlag: bereits zum 50. Mal treffen wir uns zum Vortragsabend in Trebgast!

Das Programm ist an diesem Jubiläumsabend etwas entspannt, es wird Peter Pfister wieder absolute Bildraritäten aus Franken (u. a. mit der V 80) zeigen und Roland Fraas berichtet über das 01-Treffen im DDM sowie andere aktuelle Themen. Er wird auch zu einem kleinen Rückblick über mehr als vier Jahre Geschichte der “Trebgaster Vortragsabende” einladen.

[Die Schiefe Ebene] [Aktuelles] [Geschichte] [Projekt AKISE] [Freundeskreis] [Ziele des FSE] [Aktivitäten FSE] [Aktuelles FSE] [FSE-Gästebuch] [Kontakt] [Impressum]