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Archiv 2011

07.12.2011: FREISTELLUNG DER SCHIEFE EBENE - FORTSETZUNG IN 2012?

Fast exakt zum Nikolaustag hatte die DB Netz AG für den Arbeitskreis Initiative Schiefe Ebene (AKISE) eine Überraschung parat: wenn nichts mehr dazwischen kommt, wird ab Februar 2012 die Freilegung der Kunstbauten fortgeführt! Zur Besprechung der anstehenden Arbeiten trafen sich daher vor Ort die Vertreter der DB AG mit der Unteren Naturschutzbehörde, dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Arbeitskreis.

Wir werden über die Arbeiten wieder an dieser Stelle berichten und wünschen mit dieser freudigen Nachricht allen Freunden der Schiefen Ebene ein Frohes Weihnachtsfest und allzeit “Hp1” fürs Jahr 2012!

Die Fotos von Gernot Dietel und Roland Fraas zeigen die Beratungen zwischen km 79,7 und km 80,3:

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26.11.2011: TALSTATION NEUENMARKT-NEUE FAHRZEUGHALLE FAST FERTIG

Seit einigen Monaten entsteht im Bereich der Gleisharfe südöstlich der Strassenbrücke über den Bahnhof Neuenmarkt im Rahmen des DDM-Museumsentwicklungskonzeptes ein temperiertes Depot für die vielen rollfähigen Exponate des Dampflokomotivmuseums, die nicht in der Dauerausstellung gezeigt werden können. Von den sechs Gleisen konnten fünf für die neue Halle genutzt werden, aus Platzgründen (zu enger Gleisabstand) wurde Gleis 56 ausgebaut, jedoch nicht ersatzlos: die Weiche konnte in neuer Lage wiederverwendet werden und bindet nun das neu entstandene Gleis 58 an das DDM-Schienennetz an. Damit wird ein historischer Zustand wiederhergestellt: die Stückgutumladerampe hat jetzt auf beiden Seiten wieder einen Gleisanschluss, so dass hier dereinst die Stückgutumladung von Güterwagen zu Güterwagen mit authentischen Ladehilfsmitteln wie Sackkarren etc. vorgeführt werden kann. Das Foto von Roland Fraas zeigt die Torseite der neuen Halle mit den passend angeschwenkten Gleisen:

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23.10.2011: 01 509 - NACH GENAU EINEN MONAT ERNEUT AUF BERGFAHRT!

Konnte man erst im September - wie unten berichtet - die 01 509 auf Bergfahrt über die Schiefe Ebene bewundern, kehrte die Maschine nochmals hierher zurück. Diesmal galt es, einen Sonderzug von Schwarzenberg nach Kulmbach zu bringen unter dem Motto “Vom Schnitzerparadies in den Bierhimmel”. Und weil die Dampflok sowieso zum Drehen nach Neuenmarkt ins DDM musste, nahm man die Wagen gleich mit und bot den Kulmbachern für 15,00 EU eine Dampftour ins Dampflokmuseum. Bei herrlichem Herbstwetter zog es unseren Fotografen Roland Fraas an den km 79,8 beim Grossen Einschnitt, um die Talfahrt des DPE 24780 dokumentieren - selbst kurz vor 11.00 Uhr steht die Sonne noch so tief, dass nur wenig Licht auf der Trasse liegt (kleines Bild, links). Nach der Rückkunft um 12.03 Uhr von Kulmbach dampfte die 01 509 in Neuenmarkt hinüber ins DDM zum Drehen (kleines Bild rechts). Nach der Abholung der Besuchergruppe in Kulmbach (dort war man im Brauereimuseum zu Gast) schnaufte 01 509 mit DPE 24981 wieder zurück nach Schwarzenberg, das grosse Bild entstand am eigentlichen Steigungsbeginn der Schiefen Ebene bei der Brücke über den Laubenbach:

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23.09.2011: 01 509 - EINE SCHWARZE SCHÖNHEIT EINSAM UNTERWEGS!

Obwohl in einschlägigen Internet-Foren angekündigt mitsamt Fahrplan - am Freitag, 23. September 2011, waren kaum Dampflokfreunde unterwegs, um die Überführung der 01 509 als DbZ 68994 von Hersbruck nach Chemnitz Süd mitzuerleben. Deutlich vor Plan rollte die Maschine in den Bahnhof Neuenmarkt, um auf dem Gelände des DDM behandelt zu werden. Mit frischen Vorräten und einem zusätzlichen vierachsigen Kesselwagen waren umfangreiche Rangiermanöver erforderlich, bis das Gespann abfahrbereit Richtung Hof bereitgestellt werden konnte (kleine Bilder von Ruth Fraas: Einfahrt in Neuenmarkt vor der neuen Depot-Halle des DDM und beim Umsetzen mit Wagen vorn und Wagen hinten)

Nach Abwarten der Durchfahrt des Franken-Sachsen-Express durch die “Schlömener Kurve” konnte sich die bestens gepflegte Dampflokschönheit mit markanten Auspuffschlägen zum Ritt über die Schiefe Ebene aufmachen - Roland Fraas stand da schon am Block Streitmühle und konnte in Erinnerungen schwelgen (eine 01 bleibt halt eine 01 ...)

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28.08.2011: DER “ROTE BRUMMER” BRUMMT DURCHS SOMMERLOCH ...

Erst zu Ende des Monats August zeigte sich der Sommer auf der Schiefen Ebene “jahreszeittypisch” - und auf der Steilstrecke blieb es weiterhin wie in den letzten Wochen sehr ruhig und ereignislos. Da ist schon der DDM-Schienenbus eine willkommene Abwechslung - am Sonntag, 28. August, brummte der VT 796 739+996 701 als DPE 336 unter der “Steinernen Brücke” hindurch, um dann als DPE 337 von Marktschorgast zurückzukehren. Die kleinen Bilder entstanden unter der Brücke der B 303, die derzeit saniert und um einen Fahrradweg erweitert wird (Fotos: Roland Fraas)

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12.07.2011: MIT “LUDMILLA” AUF SCHIEFER EBENE IN DIE MORGENSONNE

Selten sind die Einsätze der Baureihe 232 auf der Schiefen Ebene geworden - da gabs schon Vorfreude, als sich herausstellte, dass der “Schaffranek-Senioren-Express” heuer von Burgkunstadt - Kulmbach über die Schiefe Ebene nach Pirna und Bad Schandau rollen sollte und mit 232 686 (DB Schenker Halle) bespannt wurde! Als DZ 2768 nahm er pünktlich um 6.05 Uhr Anlauf in Neuenmarkt-Wirsberg und quälte sich dann mit seinen 8 BTE-Wagen - darunter der neue Gesellschaftswagen - den Berg hinauf. Roland Fraas konnte die Bergfahrt am offenen Fenster erleben - hinter Block Streitmühle schwenkte der Sonderzug gen Osten und damit der aufgehenden Sonne entgegen:

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12.06.2011: DDM-PFINGSTDAMPFTAGE - NEUNMAL MIT DAMPF ÜBER’N BERG!

Erneut kam heuer die Schwarzenberger Wagengarnitur mit der “Dampf+”-52 8079 als Pendelzug auf der Schiefen Ebene zum Einsatz. Die meist gut besuchten Züge hatten diesmal eine ideale Bergauffahrzeit von 15 min im Fahrplan, aber der Ehrgeiz der Personale schaffte es mal wieder in nur 8 min ... In gleicher Zeit gehts dann auch talwärts, wie hier am 12.06. der Zug DPE 24785 am Ende des mit 1:40 geneigten Steilabschnittes der Schiefen Ebene (Foto: Roland Fraas):

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15.05.2011: EIN NEUER “MITTELBAHNSTEIG” FÜR MARKTSCHORGAST!

Mit Einführung des ICE-Verkehrs und der neuen VT 612 wurde es 2001 erforderlich, die viel zu niedrigen Bahnsteige in Marktschorgast zu erhöhen. Während der Hausbahnsteig eine dicke Asphaltschicht und ein Geländer längs des Empfangsgebäudes bekam, musste auf dem Schüttbahnsteig ein Holzprovisorium “für ein Jahr” errichtet werden. Nun sind’s schon 10 Jahre, und nach mehreren Ausbesserungen begrüsst jetzt ein grüner Kunstrasenbelag die ein- oder aussteigenden Fahrgäste.

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Varianten für den Bahnsteigneubau ausgedacht und wieder verworfen, weil die Lösungen unzumutbar (Aussenbahnsteig mit Zugang über die Strassenbrücke) oder unbezahlbar (Überführungsbauwerk) waren. Nun wurde dem Gemeinderat Marktschorgast eine neue Variante vorgelegt, die einen vertretbaren Kompromiss darstellt und spätestens bis Ende 2012 realisiert werden soll: der Hausbahnsteig und der schienengleiche Übergang bleiben erhalten (Bestandsschutz!), den Überweg sichert wie in Bindlach oder Trebgast eine Schranke. Der neue Bahnsteig wird sozusagen als Mittelbahnsteig vom Überweg in östliche Richtung 170 m lang und 2,75 m breit gebaut und erhält zum Gleis 1 ein Schutzgeländer; Gleis 2 wird Richtung Süden verschwenkt, um ausreichend Platz zu erhalten. Der AKISE hält diese Lösung für angebracht und wird noch ein paar ergänzenden Ideen einbringen. Der Planausschnitt (Quelle: DB) zeigt das “Kernstück” der Neuanlage mit Überweg und neuem Bahnsteig:

Bahnsteig Marktschorgast neu

17.04.2011: 38 3101 - KAMPF AM BERG MIT DEN ELEMENTEN FEUER+WASSER

Drei Tage stand die 38 3101 der ÖGEG im Blickpunkt einer Gruppe von Eisenbahnfreunden, die einen Fotozug aus 3 Umbau- und 2 DRG-Eilzugwagen samt der Dampflok für viel gutes Geld gechartert hatten, um damit im Raum Schwandorf - Weiden - Neuenmarkt an ausgesuchten Fotomotiven ihrem Hobby nachzugehen. Alle Züge verkehrten als Leerreisezüge, also ohne Fahrgäste, und die Fotografen bewegten sich mehr oder weniger auffällig mit ihren Autos (mit Kennzeichen nicht nur bundesweit, sondern auch aus den umliegenden europäischen Ländern) von Fotopunkt zu Fotopunkt. Interessiert hat dabei natürlich insbesondere auch die alte Formsignaltechnik die - noch - in Bahnhöfen wie Pressath, Trabitz, Harsdorf oder Trebgast zu bewundern ist.

Am Sonntag - der Zug hatte im Dampflokmuseum übernachtet - begann das Fahrtprogramm noch in der Dunkelheit kurz nach 6.00 Uhr. Tender voraus rollte die Garnitur als DLr 91642 nach Trebgast, wo das seltene Schauspiel eines hier wendenden Reisezuges beobachtet werden konnte. Das grosse Foto zeigt die Dampflok beim Umsetzen, im Hintergrund auf Gleis 2 die historische Wagengarnitur und dazwischen die alten Formsignale.

Eigentlich hätte der Zug dann - nach geplanten 14 Minuten Aufenthalt im “Bahnhofsteil Neuenmarkt Süd” - zügig über die Schiefe Ebene nach Marktschorgast schnaufen sollen. Doch aus rund 12 Minuten Sollzeit sollten rund 75 Minuten werden - die Tücken der Steilrampe werden eben auch heutzutage oft noch unterschätzt! Wegen Dampfmangel blieb der Zug gleich mehrmals liegen und musste immer wieder Dampf kochen, um sich dann im Schritttempo wieder einige Meter nach oben zu kämpfen. Die kleinen Fotos zeigen den Zug beim Wiederanfahren in km 81,0 und kurz vor Marktschorgast, wo nur wenige Meter vor dem Ende der Steigung nochmals gut 20 Minuten Zwangspause angesagt waren.

Der nachfolgende 612 060 als RE 3061 kam nur bis Block Streitmühle und musste unverrichteter Dinge wieder zurück nach Neuenmarkt rollen - er fiel ersatzlos aus und konnte erst zwei Stunden später als RE 3063 nach Hof fahren. Roland Fraas stand für den Arbeitskreis Initiative Schiefe Ebene ausnahmsweise früh auf, um das Ereignis zu dokumentieren:

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14.04.2011: FRÜHLINGSZEIT = BAUZUGZEIT!

Wie schon eine Meldung weiter unten geschildert, ist an vielen Stellen im Netz der DB AG die Max- Maulwurf-Zeit angebrochen und beschert der sonst fast güterverkehrfreien Schiefen Ebene so manche Lokomotivrarität. Leider liegt es wohl in der Natur der Bauzüge, dass sie meist früher oder deutlich später als geplant verkehren. So ist es nur schwer möglich, diese Zuggattung direkt auf der Steilrampe abzupassen - es sei denn, man hat viel Zeit (der in der Meldung vom 27. 3. gezeigte Flachwagenzug war genau einen Tag später dran ...).

Es bleibt oft nur ein schneller Besuch der Brücke über die Gleisanlagen des Bahnhofs Neuenmarkt, wo Roland Fraas am 14. April einen nur wenige Minuten vorher gemeldeten Bauzug - von Hof die Schiefe Ebene talwärts kommend - ablichten konnte. Vorspannlok war eine ehemalige Bundesbahn-V 200, jetzt neu motorisiert eingesetzt als V 270.09 und als Zuglok die V 180.07, die aus einer V 100 der Deutschen Reichsbahn umgebaut worden war.

Schon ein paar Tage früher, am 29. März, kam es zu einem der seltenen Schiebelokeinsätze auf der Schiefen Ebene. Für eine Baustelle in Hof musste in Untersteinach Schotter geholt werden, und dieser beladene Zug war natürlich viel zu schwer für die Zuglok V 180.05 der SGL, hinter der sich die ehemalige 110 619 der Deutschen Reichsbahn verbirgt. So musste Schiebe-Power ran in Form der 1263 001, einer neuen Voith-Maxima vom Typ 30CC. Diese modernen Sechsachser sind so schalloptimiert, dass man der Maschine die zu erbringende Leistung gar nicht mehr anmerkt - die Anwohner wirds freuen:

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27.03.2011: EIN BUNTES “PRIVATBAHN - WOCHENENDE” IN NEUENMARKT

Nach Wochen des 612-Einerlei’s sollte am letzten Wochenende endlich wieder mal Abwechslung in der Umgebung der Schiefen Ebene herrschen - nach dem Ende des Winters beginnen die Bahnbau- Aktivitäten. Die Wiebe-Maxima 40CC (92 80 1264 011-8 D-BLP) war am Freitag und Samstag Schotter laden in Untersteinach und brachte am 26.03. den DBV 95160 von Kulmbach auf dem Weg nach Nürnberg durch den Neuenmarkter Bahnhof (kleines Bild unten links). Am Vormittag des gleichen Tages unterbrach schon die 212 093 die Ruhe am Block Streitmühle, sie brachte als BauZ 95114 leere Niederbordwagen zur Baustelle nach Hof. Und am Sonntagmorgen räumte die frisch in IntEgro-Farben beklebte 223 144 den Bahnhof Neuenmarkt auf: sie brachte die seit Tagen hier hinterstellten Holzwagen in einer 587 m langen Riesenschlange als DGS 45351 nach Eger (unten rechts; alle Fotos: Roland Fraas)

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13.03.2011: “RUNDNASE” UNTERWEGS - EINE SONNTÄGLICHE ABWECHSLUNG

Vom strahlenden Frühlingswetter des vorausgegangenen Samstags war am Sonntag, 13. März, leider nicht mehr allzu viel übriggeblieben, als mal wieder ein Bauzugdienst für farbenfrohe Abwechslung auf der Schiefen Ebene sorgte: eine der berühmten NOHAB-Dieselloks hatte einen Kranwagen als DBV 92876 von Chemnitz nach Lichtenfels zu überführen, da dort einige Weichen zur Erneuerung anstehen. Die My 1147 von Strabag Rail (vormals Eichholz) war für diesen Dienst eingeteilt und Michael Garri stand bereit, als das Gespann in km 79,5 talwärts rollte. Wer hätte vor einigen Jahren glauben können, dass einmal derartige Exoten hier “abgelichtet” werden können ...

“Ausgelichtet” wird heuer längs der Gleise an der Schiefen Ebene leider nichts, die Freilegungsarbeiten werden von DB Netz vsl. erst 2012 fortgesetzt. Wer die derzeit intensiven Rückschnittarbeiten entlang vieler Kilometer oberfränkischer Gleise sieht, erkennt, wo der Grüntrupp dringender benötigt wird.

Während Michael Garri sich um die Mittagsstunde der My 1147 widmen konnte, war Roland Fraas nicht weit davon entfernt im Unterholz unterwegs und suchte die letzten Relikte der Lokwasserversorgung des Bw Neuenmarkt=Wirsberg - demnächst sind hierzu sicher unter “Geschichte” weitere Informationen zu finden!

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26.02.2011: DIE LÄNDERBAHNZEIT KEHRTE ZURÜCK AUF DIE SCHIEFE EBENE!

... leider nur für wenige Stunden und auch nur in 87facher Verkleinerung! Eine Idee, die im letzten Jahr beim FSE-Stammtisch in Trebgast entwickelt worden ist, konnte mit Unterstützung des DDM Neuenmarkt am Samstag, 26. Februar, in die Tat umgesetzt werden: Da es so gut wie keine Fotos von Zügen aus der Zeit der K. Bay. Stb. auf der Steilstrecke gibt, wurden die entsprechenden Szenen auf dem Modell der Schiefen Ebene im Museum nachgestellt. Thomas Lösch aus Bayreuth hatte zu diesem Zweck passende Zuggarnituren arrangiert - untenstehende Fotos sollen einen ersten Eindruck von dieser Aktion vermitteln. Das grosse Bild zeigt einen Schnellzug, der mit einer S 3/5 bespannt auf der Brücke VII talwärts rollt. Das kleine Bild links führt uns zur Brücke V, eine talfahrende Lok begegnet einem Güterzug mit Vorspann- Lokomotve, während unten rechts die Schiebelok des gleichen Zuges auf Brücke VI zu sehen ist! Ob die Brücken V und VI im Original auch mal wieder so schön bewuchsfrei zu erleben sind wie im Modell, wird sich in den nächsten Jahren ja noch herausstellen... (Fotos: Roland Fraas)

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29.01.2011: DB REGIO + AGILIS + VBG - UND FERTIG IST DIE REGIONALBAHN!

Seit 24. Januar ist das Geschehen in der “Talstation” Neuenmarkt abwechslungsreicher geworden: die Betriebsaufnahme des Regionalverkehrs durch “agilis” ist zwar planmäßig erst für Mitte Juni vorgesehen, aber schon jetzt kann man mit den nagelneuen Regio-Shuttle’s zwischen Neuenmarkt und Lichtenfels pendeln. Da die Vogtlandbahn noch bis Juni im Auftrag der DB Regio diese Leistung erbringen muss, derzeit aber zu wenige eigene Triebwagen hat, wurden kurzerhand die agilis-VT angemietet - vorerst bis Ende Februar.

Zwei Triebwagen werden für den Umlauf benötigt, in der ersten Woche wurden dabei VT 650 705 und 706 gesichtet. Am 29.01.2011 war es der VT 650 705, der als RB 37441 an der im Rahmen der Kohlenhof- Restaurierung neu aufgestellten historischen Fernsprecherbude vorbei in den Bahnhof Neuenmarkt rollte. Auf dem kleinen Bild darunter links warten im Gelände des DDM zwei weitere agilis-Triebwagen auf ihre Einsätze, es sind VT 650 708 und 702. Bereits am 8. Januar konnte das neueste Lok-Exponat des DDM abgelichtet werden - vor dem Rechteckschuppen sonnte sich die Elektrolokomotive 140 844, die nach zeitweiser Ausstellung von E 03, E 18 und E 44 die elektrische Traktionsart demonstriert (alle Fotos: Roland Fraas):

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16.01.2011: DER VIELE SCHNEE IST ERST EINMAL HINWEGGESCHMOLZEN!

Sah es noch bis vor wenigen Tagen danach aus, dass die Trasse der Schiefen Ebene aufgrund der Rekordschneehöhe erst im Frühjahr wieder zugänglich sein wird, haben die milden Temperaturen und der Regen dennoch in kürzester Zeit den Schnee bis auf letzte mickrige Reste hinweggefegt - die Folge ist nun eine hohe Schmelzwasserbelastung.

So ist der Talweg wegen Überflutung nicht passierbar und die vielen Bächleins aus den Seitentälern führen wahre Wassermassen - so auch der Schützengraben, der unter der Brücke VII hindurchführt. Das Foto unten zeigt den Zustand heute - ein reissendes Gewässer anstelle des üblichen Rinnsals. Nur mit Mühe war der Durchlass für den Wanderer Roland Fraas begehbar:

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Doch “oben” merkt man von alledem nichts, die Züge fahren wieder halbwegs nach Fahrplan. Nicht im öffentlichen Fahrplan steht der 628 242, der zusammen mit einem weiteren 628.4 als Leerfahrt nach “Nicht Einsteigen” die Schiefe Ebene bei km 79,5 talwärts rollt (grosses Bild unten). An km 81,2 hat DB Netz kräftig Aufwuchs entfernt, man sieht hier wieder bis Marktschorgast hoch, während 612 092 als Pendel-RE 3066 nach Neuenmarkt hinunterfährt (kleines Bild unten links). Wieder mit aktiver Neigetechnik verkehrt der Franken-Sachsen-Express, auf dem kleinen Bild unten rechts legt sich mit knapp 120 km/h der 612 464 als IRE 3091 bei km 79,5 in die Kurve (alle Fotos: Roland Fraas):

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