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BuiltWithNOF
Berichte aus dem Arbeitskreis

19. April 2015: Die “Hör-Station” ist in Betrieb gegangen!

Eine der Ideen für die Lehrpfad-Neugestaltung war die Einrichtung einer Hör- Station: nur noch an wenigen Tagen im Jahr können auf der Schiefen Ebene die Dampflokomotiven akustisch erlebt werden - wir wollten aber dem Wanderer ganzjährig zeigen, wie sich die Maschinen auf ihrem Weg zur Berg-Station Marktschorgast abmühen müssen.

Da im Bereich der Stützmauern die Störgeräusche der A 9 überwiegen, kam nur ein Standort im ruhigen Abschnitt unterhalb von Marktschorgast in Frage; es wurde schliesslich der km 80,6 (am oberen Ende der Brücke XI) ausgewählt. DB Netz stellte einen nicht mehr benötigten Fernsprecherkasten zur Verfügung, der unter der Leitung der Bauabteilung des Landratsamtes nach den Vorstellungen des AKISE umgebaut wurde.

Zehn passende Geräuschaufnahmen aus fünf Jahrzehnten wurden ausgewählt, die nun durch eine ausgeklügelte Technik über Druckknöpfe abgespielt werden können; ein professioneller Sprecher erklärt die jeweiligen Hörszenen. Die letzten Arbeiten konnten nun abgeschlossen werden, und am 19. 4. wurde die “Hör-Station” durch einen Praxistest abgenommen. Roland Fraas hat das neue Ensemble aus Hörstation, talfahrendem 612 und Infotafel beim Probebetrieb dokumentiert:

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25. März 2015: Begehung Vegetationsarbeiten mit DB Netz

Die im Februar 2015 ausgeführten grossflächigen Baumfällarbeiten zwischen km 80,6 und 81,2 waren Anlass für eine neuerliche gemeinsame Begehung der Projektpartner DB Netz, DDM, Landratsamt Kulmbach und AKISE.

Mittlerweile werden alljährlich seitens der Bahn hohe Beträge ausgegeben, um die Trasse der Schiefen Ebene sicher zu machen vor ins Gleis stürzenden Bäume- Massnahmen, die durchaus auch im Sinne der vom AKISE gewünschten Freistellung der Kunstbauwerke ist. Aktuell erforderte der Befall von zahlreichen Fichten mit Rotfäule ein gründliches Ausforsten des genannten Abschnittes. Der derzeit “kahle” Zustand wird sich aber in kürzester Zeit ohne Zutun wieder in einen grünen “Urwald” verwandeln.

Um einen ausgewogenen, dauerhaften Zustand zwischen Ausblicken auf Bauten bzw. Trasse und standortgerechter Begrünung zu erreichen, ist die Ausarbeitung eines Landschaftspflegeplans seit 2007 Ziel des Arbeitskreises. Im Rahmen der nunmehr vereinbarten weiteren Zusammenarbeit wird diese Planung einen Schwerpunkt darstellen!

(Foto der Diskussionsrunde an der nun freiliegenden Hör-Station: Roland Fraas)

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20. November 2013: Schilderstandortbegehung am B&B-Tag

Den Buß-und Bettag nutzten Agentur Bergwerk, Landratsamts-Bauabteilung, DDM-Zweckverband und AKISE zu einer gemeinsamen Begehung des gesamten Weges, um einvernehmlich die Standorte aller geplanten Schilder festzulegen. Schneegestöber und Temperaturen um 0°C konnten die Truppe nicht von der arbeitsintensiven fast siebenstündigen Wanderung abhalten. Auf der Basis der Festlegungen konnte zwischenzeitlich eine detaillierte Arbeitsmappe erstellt werden, die nun der Erarbeitung der Schilderinhalte dient.
Inzwischen kann man sich sogar schon ausruhen: an der “Schlömener Kurve” wurde die erste von drei neuen Schwellen-Sitzbänken aufgestellt!
(Fotos: Roland Fraas)

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21. Oktober 2013: Sichtbare Fortschritte bei Neugestaltung!

An der gesamten Strecke von rund 7 km können derzeit die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Lehrpfades beobachtet werden! Der Wegebau konnte schon abgeschlossen werden, nun entstehen vor dem Winter noch einige der Glanzlichter des Weges.

Roland Fraas vom Arbeitskreis war am 17., 19. und 21.10. unterwegs und konnte dabei die nach historischem Bauplan wiedererrichtete Bahnwärterhütte im “Richtfestzustand” ablichten, auf dem Bild darunter sind die Fundamente der künftigen Aussichtsplattform zu erkennen und das Bild ganz unten zeigt die neu verlegten Schwellen zur Überbrückung des Wassergrabens bei der B303-Brücke:

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26. September 2013: Baustart-Visite Lehrpfaderneuerung!

Mitte September war es nun soweit: nach Ausschreibung der Bauarbeiten konnte mit den ersten Baumaßnahmen zur Erneuerung des Lehr- und Informationspfades begonnen werden! Bis vsl. Mai 2014 werden die Arbeiten andauern und in dieser Zeit sollte der Weg höchstens von “Kennern” der Gegend begangen werden.
Zusammen mit Herrn Kolb von der Bauabteilung des Kulmbacher Landratsamt haben sich die Vertreter der AKISE einen Eindruck der ersten Ergebnisse der Neugestaltung gemacht; die Fotos von RolandFraas zeigen die Fundamente des neuen Steges oberhalb Brücke VII und den neuen Wegverlauf bei Brücke XI:

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23. Juli 2013: Begehung mit DB Netz stellt letzte Weichen

Zur Abklärung von Details der Wegeführung im unmittelbaren Gleisbereich konnte jetzt die schön länger geplante Begehung mit den Verantwortlichen von DB Netz durchgeführt werden. In konstruktiven Gesprächen wurden für alle kritischen Bereiche Lösungen erarbeitet, so dass dem Abschluss eines neu gefassten Gestattungsvertrages nichts im Wege stehen dürfte. Ein Grossteil der Bauarbeiten wurde bereits ausgeschrieben, so dass im September offiziell mit dem Start der Arbeiten gerechnet werden kann.

Am Standort der künftigen, mit Wärterbude und Optischen Telegraphen rekonstruierten Signalstation stellten die Vertreter des Landratsamtes Kulmbach und der AKISE den Mitarbeitern von DB Netz die Baupläne vor, Gernot Dietel hielt dabei die Vorbeifahrt eines 612 im Grossen Einschnitt im Bild fest:

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15. März 2013: Neuer Schiefe-Ebene-Lehrpfad wird konkret

Am 7. März trafen sich die AKISE-Vertreter erneut mit der Bauabteilung des Landratsamtes, um im Bereich der Brücken V und VI eine neue Wegeführung zu erarbeiten. Unterstützt wurde die Gruppe dabei von einem Statik-Büro, um die grundsätzliche Machbarkeit der vorgesehenen Aussichtsplattform oberhalb Brücke VII abzuschätzen zu können (das Foto rechts entstand an der freigestellten Brücke VI).

Westlich von der Brücke V ist zwischenzeitlich der gesamte Steindamm freigelegt, der erkennbare Weg ist eine der früheren Baustrassen, die nun von den Forstfahrzeugen erneut genutzt werden (Foto unten; beide Fotos: Roland Fraas)

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15. Februar 2013: Bauwerksfreilegung schreitet gut voran

Noch im Jahr 2012 hat DB Netz die Rodungen zur Sicherung der Bahntrasse fortgesetzt und im Bereich der Brücke XI (über das “Grundbächel”) neue Sichtverhältnisse geschaffen, und nun wurde die Freilegung der Brücken V und VI begonnen! Die Fotos von Roland Fraas zeigen Teile der alten Baustrassen von 1844-48, die nun wieder aktiviert wurden (kleines Bild links), einen neuen Blick auf Brücke V vom Talgrund aus (kleines Bild rechts) und schliesslich die Brücke VI, die erstmals seit Jahrzehnten wieder im Sonnenlicht steht!

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22. November 2012: Sanierung Brücke VII abgeschlossen!

Schneller als gedacht hat die Baufirma die Sanierung des Wasserlaufs unter der Brücke VII abgeschlossen - nach knapp einer Woche war bereits die neue Granitpflasterrinne eingebaut. Zusätzlich wurde noch der Einlauf auf der Bergseite verbessert und die Wegentwässerung geändert, so dass es zu keiner “Überflutung” mehr kommen dürfte. Auch der Auslauf auf der Südseite (siehe Foto unten von Roland Fraas) wurde mit einer “Furt” aus Schrotten neu gestaltet. Wie die Entwurfsskizze darunter zeigt, wurde die ursprüngliche Idee der LSN-Bahn-Ingenieure (offene Entwässerungsrinne) wieder aufgenommen:

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Schnitt durch Brücke VII-Planung.h

14. November 2012: Sanierungsbeginn an Brücke VII!

Schon sei Jahren bereitet die Wasserführung in einem maroden Betonrohr unter dem Fahrweg der Brücke VII der unterhaltspflichtigen DB Netz AG Kummer: regelmäßig war der Einlauf verstopft und Wassermassen ergossen sich über den Weg und richteten dort Schäden an - auch Unmengen an Steinschutt und Erdreich wurden in die Durchfahrt geschwemmt.

Da die Arbeiten nicht mehr länger aufschiebbar waren, wurde unter Beteiligung des DDM, des AKISE und des Landesamtes für Denkmalpflege ein Sanierungs- konzept erarbeitet, das dem Baudenkmal würdig ist. Am 14.11. wurden die Arbeiten nochmals vor Ort besprochen (grosses Bild) und Details per Bleistift und Zettel entwickelt und verworfen (kleines Bild links unten). Zwei Tage später war bereits der Raum für den Einbau der neuen offenen Rinne vollständig hergestellt (kleines Bild unten rechts; alle Fotos: Roland Fraas)

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23. September 2012: Förderbescheidübergabe an Landrat

Im Rahmen des diesjährigen DDM-Kohlenhoffestes konnte nicht nur die neue Depothalle des DDM offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden, es gab einen weiteren erfreulichen Anlass: die Neugestaltung des Lehr- und Informations- pfades Schiefe Ebene wird von der Europäischen Union im Rahmen des “Leader”-Projektes mit 148.000 EU gefördert!

Der entsprechende Förderbescheid wurde nun dem sichtlich erfreuten Landrat übergeben; als Vertreter des AKISE freuen sich am rechten Bildrand Gernot Dietel und Roland Fraas mit: (Foto Ruth Fraas)

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3. August 2012: Begehung mit der Landratsamtbauabteilung

Die Arbeiten für die Vorbereitung der Neugestaltung des Schiefe-Ebene- Lehrpfades kommen voran: In Begleitung des DDM-Geschäftsführers und des Chefs der Kupferberger Werbeagentur “Bergwerk” waren die zuständigen Mit- arbeiter der Bauabteilung zusammen mit den AKISE-Mitarbeitern Gernot Dietel und Roland Fraas längs der Strecke unterwegs, um die im Spätherbst auszu- schreibenden Arbeiten aufzunehmen. Bis spätestens 2014 soll der “neue” Lehr- und Informationpfad dann fertiggestellt sein! Wir werden an dieser Stelle über den Fortgang der Arbeiten berichten.

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16. Februar 2011: Kostenschätzung zum AKISE - Bericht

Bei der Übergabe des Berichtes zur Neugestaltung des “Lehr- und Infopfades Schiefe Ebene” an das Landratsamt Kulmbach im Dezember 2010 wurde vereinbart, dass die Autoren zu den vorgeschlagenen Massnahmen eine Kostenschätzung erstellen. Dies ist nun erfolgt, und am 16.02.2011 konnten die in einer umfangreichen Tabelle dargestellten Kosten erläutert werden. Dabei wurden 3 Bereiche separat ermittelt:
1. Das Grundpaket enthält alles, was zur Neugestaltung erforderlich ist
2. Ergänzende Massnahmen, die die Funktion des Lehrpfades deutlich aufwerten
3. Wünschenswertes - was längerfristig zur Abrundung umgesetzt werden kann.

9. Dezember 2010: “AKISE - Bericht 2010” wird vorgelegt

Im Nachgang zur Begehung des Lehrpfads am 1. 9.2010 wurde festgelegt, dass der Arbeitskreis Initiative Schiefe Ebene die gewonnenen Erkenntnisse in Form eines Berichtes zusammenfasst und erforderliche Massnahmen vorschlägt.

Dieser “AKISE-Bericht 2010” wurde in den folgenden Wochen erarbeitet und mit zahlreichen Fotos illustriert. Auf insgesamt 64 Seiten wird die Neugestaltung des Lehrpfades als eine der drei Säulen der “Eisenbahnwelt Neuenmarkt” ausführlich dargestellt. Am 9.12.2010 konnte der Bericht im Landratsamt Kulmbach den Verantwortlichen übergeben werden.

Der nächste Schritt ist eine Unterlegung der Neugestaltungsmassnahmen mit Kosten, die vsl. bis Mitte Januar 2011 erfolgen soll - dann kann es an die Planung der Finanzierung gehen!

1. September 2010: Begehung “Lehrpfad Schiefe Ebene”

Wie am 20. Juli 2010 vereinbart wurde der Lehr- und Informationspfad zum Zweck einer Bestandsaufnahme von Vertretern des Landratsamtes Kulmbach und des AKISE am 1. September in voller Länge begangen. Dabei wurde an einigen Stellen akuter Handlungsbedarf festgestellt - eine Neugestaltung wird in den nächsten Jahren erforderlich sein. Die Fotos von Roland Fraas und Gernot Dietel zeigen die Wegeführung hinauf zu dem “Grossen Einschnitt”, wo eine Absturzsicherung notwendig erscheint und den Bereich oberhalb der Brücke VII, wo seitens AKISE die Anlegung eines Behelfsbahnsteiges angeregt wird:

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Landrat Söllner: “Nun gehts los mit der Schiefen Ebene!”

Am 20. Juli kam es im Landratsamt Kulmbach zu einem ausführlichen Gespräch zwischen den zuständigen Mitarbeitern, dem Landrat Klaus Peter Söllner und dem AKISE. Der Landrat - der diese Diskussion am Rande des DDM-Pfingstdampf- festivals angeregt hatte - konnte dabei berichten, dass nach einem langwierigen Vorbereitungsprozess inzwischen das DDM-Museumsentwicklungskonzept zum Laufen gebracht werden konnte. Nun habe man wieder Luft, sich um die Schiefe Ebene zu kümmern, wofür ja seit 2007 der Arbeitskreis Vorarbeit geleistet hat.

Diese Bemühungen werden jetzt intensiviert und konkrete Schritte eingeleitet!

Eine neue “Beschaubrücke” an km 79,5 der Schiefen Ebene?

Nicht wenige der zahllosen Foto- und Filmfreunde, die im Rahmen des DDM- Pfingstdampffestivals zu Fuss längs des “Lehr- und Informationspfades Schiefe Ebene” unterwegs waren, wunderten sich über eine eigenartige Konstruktion aus Baumstämmen in km 79,5 - genau dort, wo der Steindamm der ‘Brücke No. VII’ in den ‘Grossen Einschnitt’ übergeht.

Drei Mitarbeiter des AKISE hatten hier im Vorfeld der Pfingstfeiertage aus Stämmen der Freilegungsarbeiten einen verwegenen Hochstand errichtet - Sinn der Aktion war der Nachweis, dass genau an dieser Stelle bei der Umsetzung des AKISE-Konzeptes ein dauerhafter Aussichtspunkt eingerichtet werden sollte! Bei entsprechend erhöhtem Standpunkt ist nämlich von hier ein schöner Blick über das gesamte Bauwerk möglich!

Die Fotos von Roland Fraas zeigen die Vorbereitungsarbeiten und den Blick aus dem Ehrengäste-Wagen hinter 01 118 auf den bereits stark frequentierten Ausguck, den auch mehrere professionelle Filmteams gerne nutzten (links am Bildrand Gernot Dietel vom AKISE, der das Treiben an Brücke VII beobachtet):

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Die weiteren Bilder zeigen die Rückansicht der Fans mit bergfahrender 58 311 und die 50 3501 bei der Vorbeifahrt an den Fotografenreihen. Das grosse Bild mit 38 1301 beweist, dass die Höhe genau richtig gewählt ist, um über das Geländer hinweg die Züge auf der gesamten Länge der Brücke zu beobachten!

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Neues Schutzgeländer an Durchlass No. III (Bk Streitmühle)

Einen sehr sensiblen Umgang mit der denkmalgeschützten Substanz der Kunstbauten der Schiefen Ebene kann man seit einiger Zeit der DB Netz AG bescheinigen. So wurde unlängst eine Gefahrenstelle - der Einlaufschacht des Durchlasses III - nicht einfach abgedeckt, sondern mit einem stilistisch passenden Eisengeländer umwehrt (Foto unten: 25.10.2009, Roland Fraas). Vor rund 22 Jahren entstand das Foto unten links - damals wurde der Aufwuchs noch bekämpft und die Absturzstelle war zumindest erkennbar - zwischenzeitlich war sie völlig zugewachsen, wie damals schon der westliche Ausgang des Durchlasses (Foto unten rechts).

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An der Bahnbrücke No. VII: Der erste Baum ist gefallen!?

Untenstehend berichteten wir noch vom Ortstermin und den Plänen von DB Netz, die Bauwerke nach und nach vom Wildwuchs zu befreien. Am 16. 8.09 konnte mit Überraschung festgestellt werden, dass der Baum am Fuss der Flügelmauer von Brücke VII - siehe linkes Bild - plötzlich verschwunden ist und fein säuberlich abgelängt im Vordergrund liegt (rechtes Bild) - ein erster Anfang?

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Ortstermin an der Schiefen Ebene am 30. Juni 2009

Unerwartet schnell reagiert hat die Deutsche Bahn auf die AKISE-Ideen zur Freilegung der Kunstbauten - nach Willen von DB Netz sollen bereits heuer noch die ersten Rodungen und Waldauslichtungen erfolgen!

Zur Abklärung des Umfangs dieser auf insgesamt drei bis vier Jahre angesetzten Maßnahmen fand am 30.06.2009 ein weiterer Ortstermin statt, an dem Vertreter von DB Netz, Unterer Naturschutzbehörde und vom Amt für Landwirtschaft und Forsten teilnahmen.

Da die nun zur Auslichtung vorgesehenen Bereiche ausserhalb schutzwürdiger Flächen liegen, bestehen keine Einwände gegen die Rodungsarbeiten.

Gernot Dietel vom AKISE war beratend beim Ortstermin dabei und konnte nebenbei untenstehende Fotos schiessen, die Teile der Kommission am oberen Ausgang der Unterführung “Brücke VII” sowie in km 79,8 am unteren Ende der “Foto-S-Kurve” zeigen:

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Ortstermin an der Schiefen Ebene am 24. April 2009

Etwas mehr Bewegung kommt offensichtlich in die Arbeit des AKISE: ein ausführlicher Gesprächstermin im Rathaus Marktschorgast und eine Begehung zeigten Wege auf, die Ziele des AKISE in absehbarer Zeit umzusetzen - der Naturpark Frankenwald, der Markt Marktschorgast und DB Netz haben hierzu ihre Bereitschaft bekundet. Die Fotos von Roland Fraas zeigen die Präsentation der neu gestalteten und vom Markt angemieteten ehem. Schalterhalle im Bahnhof Marktschorgast durch Bürgermeister Tischhöfer sowie die Besichtigung der erforderlichen Maßnahmen am Bauwerk Schiefe Ebene, exemplarisch vorgestellt an der Brücke No. VII über den Schützengraben:

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Eines der vielen von dem AKISE vorgestellten Einzelthemen ist die Freilegung der Kunstbauten, insbesondere der gewaltigen Steinmauern. Dabei steht nicht nur die Erlebbarkeit dieser Bauwerke im Vordergrund, sondern auch der erklärte Wille zum langfristigen Erhalt dieser einmaligen Baudenkmäler. Der immer mehr um sich greifende Bewuchs der Steinmauern sorgt durch den Wurzeldruck der Bäumchen für eine langsame Zerstörung der Mauern, teilweise haben seit der letzten gründlichen Reinigung der Steinmauern Ende der 1980er Jahre die Bäume bereits wieder einen Stammumfang von mehr als 50 cm erreicht!

Was damit gemeint ist, kann man auf den untenstehenden Vergleichsbildern von Roland Fraas erkennen: beide Aufnahmen zeigen den Steindamm über der Brücke No. VII, einmal 1987 nach der letzten “Freilegung” und dann der Zustand am 13. 4.2007, also erst am Beginn der Vegetationsperiode. Im Hochsommer ist nun von diesem Bauwerk so gut wie nichts mehr zu erkennen ...

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Berichte des Arbeitskreises AKISE

Unter dieser Rubrik wollen wir die Ausarbeitungen und Ergebnisse des Arbeitskreises AKISE vorstellen.

Demnächst können Sie sich z. B. näher informieren über den Inhalt des Arbeitspapiers, das am 15.05.2007 im DDM erstmalig vorgestellt wurde.

Vorab schon mal das Deckblatt:

 

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